RTLS BASED WMS

Trendbeschreibung

Der Begriff ``RTLS-based WMS`` ist eine Abkürzung für ein auf Real-Time Location System (zu Dt. Echtzeit-Ortungssystem) basierendes Warehouse Management System (z. Dt. Lagerverwaltungssystem). Damit ist es möglich, Bewegungen der Sendungen im Lager vollautomatisch zu tracken, ohne diese manuell scannen zu müssen.

Trendbeschreibung

Der Begriff „RTLS-based WMS“ ist eine Abkürzung für ein auf Real-Time Location System (zu Dt. Echtzeit-Ortungssystem) basierendes Warehouse Management System (z. Dt. Lagerverwaltungssystem). Damit ist es möglich, Bewegungen der Sendungen im Lager vollautomatisch zu tracken, ohne diese manuell scannen zu müssen. Die Sendungen können ebenfalls in Echtzeit verfolgt und lokalisiert werden. Das RTLS-based WMS stellt einen bedeutenden Paradigmenwechsel gegenüber dem traditionellen WMS dar. Letzteres verfügt über kein explizites Standortbewusstsein – die einzigen Standortinformationen sind einem bestimmten Messpunkt zugeordnet – und sind darauf angewiesen, dass Menschen bei jeder Interaktion Artikel und Standorte korrekt scannten, denn der Standort der Güter wird auf der Grundlage des letzten Scans ermittelt. RTLS-based WMS kann die Benutzerfreundlichkeit und Produktivität in einigen Umgebungen verbessern, z. B. in sehr großen Gebäuden oder an Orten, an denen das Scannen problematisch und zeitaufwendig ist.

Tracking & Monitoring von Assets

Unabhängig davon, ob Sie für die Verwaltung der Bestände in Ihrem Einzelhandelsgeschäft oder in einem Distributionszentrum in der Produktion verantwortlich sind, ist die Transparenz aller Ihrer Bestände eine Voraussetzung für ein produktives und gesetzeskonformes Lager. Um eine kontinuierliche Sichtbarkeit zu gewährleisten, ist eine RTLS-Lösung (Real-Time Location Service) mit aktiver RFID-Technologie eine Möglichkeit des Tracking und Monitorings. Die Genauigkeit der Ortung kann je nach Technologie von Metern bis zu Zentimetern reichen. Es gibt mehrere verschiedene Arten von RTLS-Technologien, die für Ortungssysteme verwendet werden.

Arbeitssicherheit von Lagermitarbeitern

Unternehmen aller Größenordnungen stehen vor vielen Herausforderungen, aber keine ist so entmutigend wie die Sicherheit der Mitarbeiter in einer Lagerumgebung. Ein wichtiger Aspekt des Lieferkettenmanagements ist die Sicherheit. Da es an jeder Ecke zu Unfällen kommen kann, ist es für Unternehmer wichtig, alle möglichen Lösungen zur Verbesserung der Sicherheit am Arbeitsplatz zu prüfen. Ein Echtzeit-Ortungssysteme (RTLS) im Warehouse kann auch im Bereich der Sicherheit unterstützen und eine kontrollierte und sichere Arbeitsumgebung gewährleisten.

Plattform für Indoor-Tracking

Das auf UWB basierende Echtzeit-Ortungssystem (RTLS) von Sewio besteht aus Hard- und Software, die zusammen eine All-in-One-Plattform bilden, die mehrere Anwendungsfälle für die Ortung in Innenräumen abdeckt – von der Verfolgung von Vermögenswerten und Materialfluss bis hin zur Ortung von Mitarbeitern aus Sicherheitsgründen.

WEB3

Trendbeschreibung

Web3 ist ein Konzept für eine neue Generation des Internets, welches auf Blockchain-Technologie aufsetzt und Dezentralisierung sowie Token-basierte Wirtschaft beinhaltet.

Trendbeschreibung

Web3 ist ein Konzept für eine neue Generation des Internets, welches auf Blockchain-Technologie aufsetzt und Dezentralisierung sowie Token-basierte Wirtschaft beinhaltet. Anstatt große Teile des Internets von BIG Tech Unternehmen zentralisiert kontrollieren zu lassen, wird das Eigentum unter seinen Erstellern und Nutzern verteilt. Es existiert eine Berechtigungsfreiheit, jeder hat den gleichen Zugang und niemand wird ausgeschlossen. Zahlungen oder Transaktionen werden über Kryptowährungen abgewickelt, ohne sich auf veraltete Infrastruktur von Banken und Zahlungsdienstleistern zu verlassen.

Sichere Übertragung von Dokumenten

Beim Versand von Eigentumsurkunden oder anderen hochsensiblen Dokumenten an Geschäftspartner oder Kunden kämpfen Unternehmen mit langsamen, teuren und unzuverlässigen Papierversanddiensten – und E-Mail bietet einfach nicht die erforderlichen Funktionen. CargoX ermöglicht den Versand von sensiblen Verträgen oder Urkunden auf höchster Vertraulichkeitsstufe inklusive der Übertragung des Eigentums an den Dokumenten über das Ethereum-Netzwerk.

IoT Sensoren zur Überwachung

modum.io kombiniert IoT-Sensoren mit der Blockchain-Technologie und sorgt so für Datenintegrität bei Transaktionen mit physischen Produkten. Die modum-Sensoren erfassen die Umgebungsbedingungen, denen die Waren während des Transports ausgesetzt sind. Wenn die Ware den Besitzer wechselt, werden die Sensordaten mit den vorher festgelegten Bedingungen in einem Smart Contract in der Blockchain abgeglichen. Der Vertrag bestätigt, dass die Bedingungen alle vom Absender, seinen Kunden oder einer Regulierungsbehörde festgelegten Anforderungen erfüllen, und löst verschiedene Aktionen aus: Benachrichtigung von Absender und Empfänger, Zahlung oder Freigabe der Waren.

Nachverfolgung von Lieferketten

Durch die Kombination von Hightech-Sensoren, Blockchain-Protokoll und Smart Contracts erzeugt AirDAO ein universell überprüfbares, gemeinschafts-gesteuertes Ökosystem, um die Qualität, Sicherheit und Herkunft von Produkten zu gewährleisten. Lebensmittel und Medikamente sind lebenswichtige Produkte, aber aufgrund der heutigen globalen Lieferketten ist die Herkunft der Lebensmittel oder Medikamente unbekannt. Mit AirDAO werden globale Lieferketten verbessert, indem ein vertrauenswürdiges Ökosystem geschaffen wird, in dem die gesamte Produkthistorie zuverlässig aufgezeichnet und kommerzielle Transaktionen entsprechend durchgeführt werden können.

SUPPLY CHAIN VISIBILITY

Trendbeschreibung

Hinter verschlossenen Türen sollte nichts mehr passieren - das ist der Leitsatz
der Total Transparency. Dieses Mantra hat auch erhebliche Auswirkungen
auf die Lieferketten von Unternehmen.

Trendbeschreibung

Hinter verschlossenen Türen sollte nichts mehr passieren – das ist der Leitsatz der Total Transparency. Dieses Mantra hat auch erhebliche Auswirkungen auf die Lieferketten von Unternehmen. Verbraucher-innen, Regierungen und Unternehmen fordern Informationen über die Systeme und Quellen, die ihre Waren liefern. Sie sorgen sich um Qualität, Sicherheit, Ethik und Umweltauswirkungen. Weitsichtige Unternehmen gehen direkt auf diese neue Bedrohungen und Chancen ein, die sich aus der Frage nach der Herkunft ergeben. Supply Chain Visibility bedeutet aber auch, den Austausch und die Verfügbarkeit von Informationen und Daten innerhalb von Unternehmen und zwischen Unternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf den Track-and-Trace-Bedingungen, den Standorten der Waren und Ressourcen, prädiktiven Prognosen, Nachfragedaten sowie einer verbesserten Übersicht über vor- und nachgelagerte Geschäftspartner. Kurz gesagt, Sichtbarkeit steht für Kontrolle und Management der Supply Chain.

360°-IoT-Tracking
von Lieferketten

Das in Portugal ansässige Startup Sensefinity wurde 2015 gegründet und hat eine cloud-basierte 360-Grad-IoT-Tracking- und Analyselösung für Unternehmen entwickelt, die eine durchgängige Transparenz der Lieferkette ermöglicht. Die dafür vom Startup genutzten innovativen Sensoren sammeln dabei Daten die in die Cloud übertragen sowie über die Blockchain gesichert und in maßgeschneiderte Web- und mobile Anwendungen übertragen werden, um u. a. die Qualität von Lebensmitteln entlang der gesamten Lieferkette auf einfache und kostengünstige Weise kontrollieren können

Transparente Lieferkette
für Lebensmittel

Das 2017 in Florida gegründete Start-Up PLANT-AG kreierte die erste komplett transparente Lieferkette für Lebensmittel. Die bisherige Undurchsichtigkeit der Lebensmittelherstellung führt zu lebensmittelbedingten Krankheiten, die jährlich 130.000 Amerikaner ins Krankenhaus schicken und für 3.000 den Tod bedeuten. Das Unternehmen will 9 Milliarden US-Dollar an Investition generieren, um eine umfangreiche Blockchain-Technologie direkt in Gewächshäuser zu integrieren. Durch eine intelligente Verteilung der Produktion werden Lieferwege deutlich gekürzt und der gesamte Prozess nachvollziehbar.

Transparente Lieferkette
dank Blockchain

Das Start-Up Yaliyomo, das 2016 in Köln gegründet wurde, liefert Daten zu der Herkunft von Produkten über eine sichere, Blockchain-basierte Plattform. Hersteller sollen so Vertrauen aufbauen und die Identität und Integrität ihrer Produkte schützen. Einzelhändler bekommen die Daten über die Plattform von Yaliyomo übermittelt und können so ihrer Rechenschaftspflicht gegenüber all ihren Stakeholdern nachkommen. Hersteller sollen die Daten zudem nutzen, um ihrer Lieferkette zu optimieren, neue Marketing-Kanäle zu entwickeln und Zertifizierungsprozesse zu vereinfachen.

3D PRINTING

Trendbeschreibung

Der 3D-Druck bzw. die additive Fertigung hat sich rasant entwickelt und ist
heute ein verbreitetes Produktionsverfahren bei geringen Stückzahlen.
Die Technologie hat auch direkte Auswirkungen auf die Logistik.

Trendbeschreibung

Der 3D-Druck bzw. die additive Fertigung hat sich rasant entwickelt und ist heute ein verbreitetes Produktionsverfahren bei geringen Stückzahlen. Die Technologie hat  auch direkte Auswirkungen auf die Logistik. Werden beispielsweise Ersatzteile vor Ort gedruckt, entfallen Lagerung und Transport. Für die Fertigungsindustrie bietet der 3D-Druck große Chancen, die insbesondere die Automobilindustrie sich bereits zunutze macht. Aber auch im Bereich Nahrungsmittel, werden schon heute gute Ergebnisse erzielt. Erste Untersuchungen  in diesem Segment zeigen darüber hinaus die Akzeptanz und Offenheit der Konsumenten*innen gegenüber der Technologie. Trotz allem ist es für den 3D-Lebensmitteldruck noch ein weiter Weg bis hin zum berühmten Replikator aus Star Trek, der in diesem Zusammenhang immer wieder als Beispiel dient. Dennoch sollten dieser Trend weiter beobachtet werden.

Print2Taste, 3D-Druck
von Lebensmitteln

Print2Taste ist ein 2014 in Freising bei München von Lebensmitteltechnologen, Ernährungswissenschaftlern, IT-und Gerätespezialisten gegründetes Start-up, dass innovative Lösungen im Bereich des 3D Lebensmitteldrucks entwickelt. Bereits im Jahr 2015 konnte das weltweit erste Plug & Play 3D Food Printing System Procusini® vorgestellt werden, von dem inzwischen weltweit mehr als 150 Systeme ausgeliefert wurden. Der Erfolg dieses innovativen Systems basiert auf der Kombination aus dem 3D Lebensmitteldrucker Procusini, einfach einsetzbaren Refill-Systemen für verschiedene Lebensmittel und einer intuitiv ohne Vorkenntnisse verständlichen Bedienoberfläche.

Multiply, personalisierte
Tabletten

Die Bedeutung der personalisierten Medizin wird immer wichtiger. Seit einiger Zeit wissen wir, dass der 3D-Druck ein durchaus nützliches Werkzeug für diese Entwicklung ist. Multiply Labs ist ein Pharmaunternehmen, das sich auf die Anpassung innerhalb der medizinischen Industrie konzentriert. Hierfür nutzen Sie die Möglichkeit, Tabletten in 3D zu drucken, welche die Freisetzung verschiedener Medikamente ermöglichen, sodass jeder Patient alle seine Bedürfnisse in einer einzigen Tablette abdecken kann.

Xolo, volumetrischer
3D-Druck

Das Berliner Start-Up Xolo hat den ersten volumetrischen 3- Drucker (XUBE) auf dem Markt gebracht. Der volumetrische 3D-Druck könnte aufgrund seiner Geschwindigkeit ein Fertigungsverfahren der Zukunft werden. Zur Erläuterung des Prinzips: Es handelt sich um eine Methode, die es ermöglichen würde, ein Teil in einem Zug zu erstellen, im Gegensatz zu den heute bekannten Verfahren, bei denen das Material Schicht für Schicht hinzugefügt wird. In diesem Fall wird ein 3D-Modell in Bilder aus verschiedenen Blickwinkeln zerlegt, die dann in den Harzbehälter projiziert werden. Es ist, als ob diese Bilder das Harz an bestimmten Punkten treffen, um das gewünschte Teil zu bilden.

PICK BY X

Trendbeschreibung

Bei Pick-by-x Systemen handelt es sich um unterschiedliche manuelle
(z.B. Pick-by-Voice, -Vision, Watch) Systeme, die den Mitarbeitenden unterstützen,
indem sie ihn intuitiv durch den Kommissionierprozess führen, oder von vollautomatischen
Kommissionierrobotern durchgeführt werden (Pick-by-Robot).

Trendbeschreibung

Bei Pick-by-x Systemen handelt es sich um unterschiedliche manuelle (z.B. Pick-by-Voice, -Vision, Watch) Systeme, die den Mitarbeitenden unterstützen, indem sie ihn intuitiv durch den Kommissionierprozess führen, oder von vollautomatischen Kommissionierrobotern durchgeführt werden (Pick-by-Robot). Je nach Lagerstruktur, Branche, oder auch Temperaturbereich unterscheiden sich die Anforderungen wie auch der Nutzen der unterschiedlichen Kommissioniermethoden, daher ist es durchaus möglich, dass die Systeme parallel eingesetzt werden.

Pick-by-Vision, AR in
der Intralogistik

Das 2014 gegründete, deutsche Start-up UBIMAX, das 2020 vom Software-Unternehmen TeamViewer übernommen wurde, ist einer der führenden Anbieter im Bereich Wearables und bietet mit seiner Software-Lösung, Frontline eine der Leistungsfähigsten Pick-by-Vision Middleware auf dem Markt an. Dazu werden dem Kommissionierer die Informationen, mit Hilfe von WLAN-Technik über eine Datenbrille direkt in seinem Blickfeld angezeigt. Dies wird auch als Augmented Reality unterstützte Kommissionierung bezeichnet.

Pick-by-Voice, sprachgestütze
Kommissionierung

Die Anforderungen an die Lebensmittellogistik sind immens: Die Qualität der ausgelieferten Waren muss einwandfrei sein, die Kühlkette jederzeit eingehalten werden und sämtliche Chargen müssen lückenlos nachverfolgbar sein. Das erfordert eine hocheffiziente Supply Chain mit optimalen Prozessabläufen. Aus diesem Grund hat der Lebensmittellieferant Prima-Food die Kommissionierung von rund 7000 Artikeln an den Standorten in Espelkamp bei Minden und Mulmshorn bei Rotenburg digitalisiert und die Pick by Voice-Lösung Lydia von Topsystem eingeführt.

Magazino, Mensch und
Roboter gemeinsam

Das 2014 gegründete, deutsch Start-up Magazino, mit Sitz in München entwickelt und baut intelligente, mobile Roboter, die ihre Umgebung wahrnehmen und eigene Entscheidungen treffen. Diese autonomen Roboter arbeiten an der Seite des Menschen und machen Prozesse im E-Commerce, in der Mode- und Produktionslogistik flexibler und effizienter als je zuvor. Mit über 100 Mitarbeiter*innen in München ist Magazino das größte Advanced Robotics Team in Europa.

SHARING ECONOMY

Trendbeschreibung

In der Sharing Economy erhalten Verbraucher*innen – Privatpersonen
oder Organisationen – vorübergehend Zugang zu Wirtschaftsgütern, Services
oder Fähigkeiten, die ein anderer besitzt und die andernfalls zu wenig genutzt würden.

Trendbeschreibung

In der Sharing Economy erhalten Verbraucher*innen – Privatpersonen oder Organisationen – vorübergehend Zugang zu Wirtschaftsgütern, Services oder Fähigkeiten, die ein anderer besitzt und die andernfalls zu wenig genutzt würden. Dadurch werden Ressourcen nicht nur effizienter, sondern auch wirtschaftlicher und umweltfreundlicher genutzt. Die Logistik spielt eine wichtige Rolle beim Aufbau der neuen Sharing Economy. Neue digitale Plattformen und Geschäftsmodelle, bei denen „Teilen statt besitzen“ im Mittelpunkt stehen, bieten erhebliche Entwicklungsmöglichkeiten für die Logistikindustrie. Die Ökonomie des Teilens könnte entlang der gesamten logistischen Wertschöpfungskette zur Anwendung kommen und so den Logistikbetrieb nachhaltig verändern und verbessern – und darüber hinaus neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen.

IoT-Plattform für
Fertigungsindustrie

Der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen AG tritt der Open Manufacturing Platform (OMP) bei, deren Ziel es ist, schnellere und kostengünstigere Innovationen in der Fertigungsindustrie zu ermöglichen. Die offene industrielle IoT-Plattform wurde 2019 von BMW und Microsoft angekündigt und dient der Beschleunigung von Optimierungen in Produktion und Logistik. Durch den Austausch von Wissen und industriellen Anwendungsfällen können OMP-Mitglieder die Entwicklung ihrer eigenen Dienste und Lösungen vereinfachen und beschleunigen und so Smart-Factory-Lösungen in der gesamten Branche fördern.

Eigene Car-Sharing-Flotte
gründen

Der P2P-Carsharing-Dienst Getaround hat ein Programm gelauncht, über das Anbieter einen eigenen Carsharing-Dienst betreiben können. Der „Power Host“ genannte Dienst soll es Anbietern leichter machen, kleine Fahrzeugflotten zu managen. Kunden*innen bekommen beispielsweise Zugang zu einem persönlichen Kundenbetreuer, der ihnen bei der Verwaltung hilft. „Power Host“-Nutzer werden auch mit Daten versorgt, die helfen sollen, den besten Standort für ihre Autos zu finden. Zudem bietet der Dienst digitale Schlüssel sowie automatisierte Preismodelle und erlaubt Zugang zu exklusiven Raten für Parkplätze.

Sharing Economy
für Maschinen

Das deutsche Start-up V-Industry hat eine Plattform zur Vermarktung von Maschinenkapazitäten entwickelt.
Das Geschäftsmodell des Start-ups sieht vor, in Kombination mit Hardware und Software Kapazitäten von Maschinen zu digitalisieren, zu analysieren und im Sinne der Sharing Economy mit anderen zu teilen. Das Angebot richtet sich an Maschinenbetreiber, die die Auslastung ihrer Produktion nachvollziehen möchten, sowie an Fertigungsauftraggeber, die auf der Suche nach Produktionsressourcen sind. Die Plattform verknüpft sie, sodass stillstehende Maschinen ohne viel Aufwand genutzt werden können.

URBAN LOGISTICS

Trendbeschreibung

Derzeit leben in der Europäischen Union mehr als 75 Prozent aller Bürger*innen
in Städten (Quelle: Statista). Die Tendenz: steigend. Dieser Trend wird den Druck
auf die urbane Logistik weiter verstärken.

Trendbeschreibung

Derzeit leben in der Europäischen Union mehr als 75 Prozent aller Bürger*innen in Städten (Quelle: Statista). Die Tendenz: steigend. Dieser Trend wird den Druck auf die urbane Logistik weiter verstärken. Denn nicht nur die Paketflut steigt, sondern auch die Menge an Stückgut. Der Einzelhandel füllt seine Warenbestände häufiger, flexibler und kleinteiliger, was unter anderem auf die Beschaffungsform Click-and-Collect zurückzuführen ist. Auf den damit zusammenhängenden zunehmenden Lieferverkehr und die steigenden Erwartungen an die Luftqualität reagieren die Kommunen mit Fahrverboten und Zufahrtsbeschränkungen. Der Druck auf die Logistikbranche steigt und betroffen sind nicht nur die KEP-Dienstleister, sondern auch die Stückgutspediteure, die dringend neue Konzepte für die Stadtbelieferung benötigen.

Expresslieferung per
Fahrrad aus Drogerie-Filiale

Die Drogeriekette dm bietet Einwohner*innen von Karlsruhe die Möglichkeit, sich aus einer bestimmten Filiale bestellte Produkte noch am selben Tag per Fahrrad nach Hause liefern zu lassen. Die Lieferung erfolgt mit dem E-Bike-Lieferdienst VeloCarrier. Das Angebot gilt bei einer Mindestbestellsumme von 49 Euro, die Liefergebühr beträgt drei Euro. Bei Unterschreitung der Mindestbestellsumme werden 7,95 Euro für den Versand fällig. Die umweltschonende Lieferung hat zudem den Vorteil, dass Bestellungen bis 16 Uhr zwischen 18 und 21 Uhr nach Hause gebracht werden.

Ducktrain, virtuelles
koppeln von Bots

Ducktrain ist ein 2018 gegründetes, deutsches Start-up, das autonome Lieferfahrzeug herstellt, die sich zu einem Verband (Duck-Train) zusammenschließen können. Ein Ducktrain besteht aus einzelnen Ducks, automatisierten elektrischen Leichtfahrzeugen, die über eine elektronische Deichsel digital mit einem Führungsobjekt, d.h. mit einem Fußgänger, Radfahrer oder Lastenrad, verkoppelt sind und diesem folgen. So entsteht bei Bedarf ein ganzer Zug aus Leichtfahrzeugen, der auf Knopfdruck wieder aufgelöst und anderweitig verteilt werden kann.

Mehrere Bestellungen
in einer Box liefern

Das amerikanische Start-Up Olive hat eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen E-Commerce-Services in Form einer App
und Chrome-Erweiterung entwickelt. Das System basiert darauf, dass mehrere Bestellungen eines/ einer Kunden*in in nur einer, wiederverwendbaren Kiste geliefert werden um den Verpackungsmüll und Aufwand für Konsumenten, Hersteller und zugunsten der Umwelt zu verringern. Um zusätzlich den CO2-Fußabdruck zu beschränken, erfolgt die Lieferung für jeden/ jede Kunden*in nur an einem bestimmten Tag in der Woche. Olive funktioniert hierbei als Zwischenhändler, von wo aus mehrere Lieferungen zu einer Box zusammengestellt und weiterverarbeitet werden.

FRESH CHAIN – LAST MILE

Trendbeschreibung

Die Coronakrise hat/wird das Einkaufsverhalten der Deutschen nachhaltig verändern.
Die Verbraucher*innen entdecken in der Pandemie die Lebensmittellieferdienste –
und wollen diese auch nach der Krise verstärkt nutzen.

Trendbeschreibung

Die Coronakrise hat/wird das Einkaufsverhalten der Deutschen nachhaltig verändern. Die Verbraucher*innen entdecken in der Pandemie die Lebensmittellieferdienste – und wollen diese auch nach der Krise verstärkt nutzen. Zu diesem Ergebnis kommt der Onlinemonitor 2021 des Handelsverbands HDE Deutschland. 52 Prozent der Verbraucher*innen geben an, künftig öfter Lebensmittel per Smartphone oder Tablet bestellen zu wollen als bisher. Zwar machten Onlineverkäufe 2020 lediglich zwei Prozent des gesamten Lebensmittelumsatzes in Deutschland aus. Doch die Steigerung ist beachtlich: Noch 2018 betrug der Anteil nur 1,2 Prozent. E-Food wird den traditionellen Lebensmitteleinzelhandel jedoch nicht komplett verdrängen. Viel eher wird sich ein Gleichgewicht zwischen den beiden Formen einstellen, bei dem sich beide Seiten gegenseitig ergänzen können. Fest steht allerdings: E-Food wird verglichen mit dem heutigen Stand ein deutlich größeren Marktanteil entwickeln und somit neue logistische Konzepte notwendig machen.

HelloFresh baut
eigene Logistik auf

Das 2011 in Berlin gegründete Unternehmen Hello Fresh organisiert eine eigene Lieferlösung für die Letzte Meile. Dazu hat das Unternehmen Auslieferungsdepots in Deutschland und Österreich eingerichtet und erwägt auch den Aufbau einer eigenen Lieferwagenflotte. Seit Mitte Februar werden die Kochboxen von einem Dienstleister aus der zentralen Produktionsstätte in Verden abgeholt und in die neu eingerichteten Depots geliefert, die in Zusammenarbeit mit Partnern aufgebaut wurden. Von dort aus werden die Boxen von Subunternehmern an ihr Ziel gebracht. Bisher bietet Hellofresh den hauseigenen Service in Berlin, Hamburg, Köln, Düsseldorf, München und Wien an, weitere Regionen sollen folgen.

FedEx testet autonomen
Liefer-Bot

In einer Pressemitteilung gibt der US-Lieferkonzern FedEx bekannt, künftig autonom fahrende Vehikel für Lieferungen auf “der letzten Meile”, also dem direkten Weg zum/ zur Kunden*in, einsetzen zu wollen. Möglich wird das durch eine Kooperation mit dem 2016 gegründeten US-amerikanischen Start-up Nuro, das speziell für diesen Zweck einen selbstfahrenden Liefer-Roboter entwickelt hat. Das Unternehmen wurde von ehemaligen Ingenieuren des selbstfahrenden Autoprojekts von Google, Waymo, gegründet. Nuro stellt autonom fahrende Vehikel her, die einzig für die Lieferung von Waren, insbesondere Lebensmittel konzipiert sind

Instacart, Lieferung
in nur einer Stunde

Instacart ist ein 2010 gegründetes, US-amerikanisches Internet Unternehmen mit Hauptsitz in San Francisco, das über eine Website und eine mobile App in 5.500 Städten in den USA und Kanada einen Liefer- und Abholservice für Lebensmittel anbietet. Instacart hat Partnerschaften mit über 350 Einzelhändlern, die über mehr als 25.000 Lebensmittelgeschäfte verfügen, darunter u. a. Albertsons, Aldi, Costco, CVS Health, Kroger, Target Corporation und Walmart. Von Mitte März bis Mitte April 2020 stellte Instacart über weitere 300.000 Mitarbeiter*innen ein, um den Anstieg der Nachfrage (+ 218%) nach Lebensmittellieferungen.

DIGITAL – MARKET PLACE PLATFORM

Trendbeschreibung

Digital-Marketplace Plattform umfasst alle Systeme, die Angebot und Nachfrage
von Logistikdienstleitungen über Plattformen koordinieren.

Trendbeschreibung

Digital-Marketplace Plattform umfasst alle Systeme, die Angebot und Nachfrage von Logistikdienstleitungen über Plattformen koordinieren. Sie sind in der Lage zu niedrigeren Logistikkosten und einer höheren Anlagenauslastung und somit zu geringer Verschwendung zu führen. Durch die Datenaggregation werden Digital-Marketplace Platfoms Ineffizienzen der heutigen Lieferketten beseitigen. Vernetzte Sensoren in Lagern und Verkehrsträgern ermöglichen in Zukunft eine intelligente Logistikinfrastruktur, die selbstständig freie Kapazitäten anbietet und plant. Damit gleicht die Logistik der Zukunft einem biologischen Nervensystem, das neben der intelligenten Steuerung des Materialflusses auch die im System gewonnenen Erfahrungen zu optimal angepassten Produkten und Dienstleistungen zurückführt.

Logistik-Plattform
optimiert Handel

Der chinesiche Hafenbetreiber in Xiamen hat mit über 50 Logistikunternehmen kooperiert und die Logistik-Plattform „Silk Road Maritime“ entwickelt. Die Plattform soll die Bestellungen verschiedener Logistikunternehmen zusammenfassen und die Kapazität der Container besser ausnutzen. Damit soll der Transport von Ladungen beschleunigt werden, da Unternehmen nicht mehr darauf warten müssen, dass Container mit der Ladung eines Logistikers voll beladen sind. Ferner soll die Plattform auch kostengünstige Express-Sendungen ermöglichen, die bislang per Luftfracht transportiert werden mussten.

Onlinemarktplatz
für Festmüll

OkwuEco hat einen Onlinemarktplatz ins Leben gerufen, um feste Abfälle reibungslos entsorgen und Recycling fördern zu können. Nutzer werden hierbei von jedem beliebigen Ort aus bei der Identifizierung, Sortierung, dem Kauf, Verkauf und der Entsorgung von Festmüll unterstützt. Sie bekommen dafür Bargeld oder Punkte und können automatisch eine Abholung oder Lieferung an Abfallhändler und Entsorgungsdienstleister buchen. Die Software nutzt Bilderkennung, um Nutzern bei der Identifizierung und Sortierung zu helfen, und GPS zur Unterstützung der Logistik.

Digitale Spedition für Luft-
und Seefracht

FreightHub hat Europas erste volldigitale Frachtspedition entwickelt, die klassische Speditionsdienstleistungen für See- und Luftfracht sowie den Schienengüterverkehr anbietet, aber auf eine digitale Planung und Abwicklung setzt und mit Echtzeitprozessen, Angebotstransparenz und voller Kontrolle der Supply Chain immer mehr Kunden*innen von den Vorteilen der Digitalisierung überzeugt. Kunden*innen können mit wenigen Klicks an die 150 Wahlmöglichkeiten für jede Anfrage mit verschiedenen Routen, schnellstem oder preiswertestem Angebot und allen Nachlauftransportmodi buchen.

CLOUD LOGISTICS

Trendbeschreibung

Die Weltwirtschaft wird volatiler, das Tempo, mit dem die Logistik Schritt halten muss, schneller.
Die Wirtschaft optimiert laufend ihre Geschäftsprozesse, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Trendbeschreibung

Die Weltwirtschaft wird volatiler, das Tempo, mit dem die Logistik Schritt halten muss, schneller. Die Wirtschaft optimiert laufend ihre Geschäftsprozesse, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Durchschnittlich alle zwei bis drei Jahren hält der Lebenszyklus von Geschäftsmodellen und -strategien in Industrie und Handel. Hierauf muss sich die Logistik schnell und flexibel einstellen können, um ihrerseits Prozessunterstützung für ihre Kunden*innen zu bieten. Die Logistikbranche wächst, das Aufgabenspektrum der Logistiker nimmt an verantwortungsvollen Aufgaben, zum Beispiel beim Management multimodaler Lieferketten zu. Um hier richtig aufgestellt zu sein, braucht es innovative Konzepte und innovative IT. Die Cloud Technologie ermöglicht es der Logistik, eine ihrer wesentlichen Stärken perfekt auszuspielen: die Vernetzung zahlreicher Teilnehmer und das Management von Transportketten.

Cloudbasiertes Liefer-
und Logistiksystem

Der Autokonzern General Motors hat eine Deliver-Cloud-Plattform namens BrightDrop als Ökosystem für Lieferunternehmen entwickelt. Das System setzt sich aus Software, Lieferfahrzeugen und Paletten zusammen. Bei dem Transporter handelt es sich um einen leistungsstarken elektrischen Lieferwagen namens EV600. Das Fahrzeug wird mit den Paletten mit Elektromotor beladen. Diese EP1 genannten Container haben eine Ladekapazität von 100 Kilogramm und sind mit der Cloud vernetzt.
Darüber können Fahrzeuge und Paletten in Bezug auf Standortverfolgung, Batterie- und Ladestatus oder Zwischenfälle sowie Fernver- und entriegelung in Echtzeit überwacht werden.

Logistikplattform bringt
Trucker in die Cloud

Das deutsche Logistik-Startup Sennder betreibt eine Logistikplattform, die Händler und Transportunternehmen verbindet.
Der Fokus liegt dabei auf selbstständigen Fahrern sowie kleineren und mittelständischen Unternehmen. Die Plattform soll Warentransporte besser organisieren, protokollieren und somit optimieren. Dazu nutzt Sennder unter anderem cloudbasierte Kommunikation und vernetzt die Fahrer direkt mit den Händlern. Per GPS kann die Ankunftszeit der Ladung auf Basis von Echtzeit-Verkehrsdaten leichter berechnet werden. Zudem übernimmt die Plattform die Buchung und Abwicklung der Transportaufträge.

Intelligente Frachtplattform

Das schwedische Start-up für autonome Fahrzeuge Einride hat eine Frachtplattform entwickelt, die den Zugang zu den autonomen Trucks einfacher gestalten soll. Die Einride Plattform verbindet die einzelnen Trucks untereinander und dient als Informationstool für die Logistiker. Die Daten der einzelnen Trucks werden über eine integrierte Cloud geteilt, sodass die empfangende Person über ein mobiles Dashboard kontinuierlich einsehen kann, wo sich die Fracht befindet. Zudem werden die Emissionswerte der elektrisch betriebenen Trucks übermittelt, sodass ein emissionsarmer Transport möglich ist.