Elektrotrailer im Probeeinsatz: Nagel-Group testet Vorserienmodell von Mitsubishi

Die Nagel-Group testet derzeit einen Kühl-Trailer mit rein elektrischer Kältemaschine von Mitsubishi. Der japanische Hersteller entwickelt einen Trailer, der ohne eine Rekuperations- bzw. Generatorachse auskommt. Der Elektrotrailer erreicht die geforderte Kühlleistung, bei geringerer Lärmemission im Vergleich zu Kühltrailern, die mit Dieselaggregaten betrieben werden und ist dabei CO2-emissionsfrei.

Die Kühlmaschine selbst wird durch ein 42kw-Akkupack gespeist, welches sich im Heckbereich des Trailers befindet. Gewichtstechnisch führt dies lediglich zu einem 40kg Zuladungsnachteil gegenüber einem Standardkühltrailer mit Dieselaggregat und Dieseltank.

Der Trailer ist ein Vorserienmodell und wird von der Nagel-Group über insgesamt drei Wochen auf verschiedenen Routen im Frischebereich (Niederlassung Bochum) getestet.

v.l.n.r.: Nico Luchtefeld (Fleet Management), Stefan Mörchel (Niederlassung Bochum), Thomas Blacha (Mitsubishi Heavy Industries Thermal Transport Europe GmbH), Bastian Seidel (Fleet Management)

Die Nagel-Group und LEAFR zu Gast auf dem blauen Sofa im Gespräch mit dem Digital Hub Logistics Hamburg

LEAFR ist das erste Corporate Venture der Nagel-Group und konzentriert sich auf die nachhaltige Gestaltung der letzten Meile für Kleinstsendungen in Großstädten, insbesondere im temperaturgeführten und umweltfreundlichen Bereich.

Carsten Taucke, CEO der Nagel-Group und Maurice Landwehr, Venture CEO von LEAFR, haben kürzlich im Rahmen der Transport Logistic Exhibitions, der internationalen Ausstellung für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management, auf dem blauen Sofa der Deutschen Verkehrs-Zeitung (DVZ) im Gespräch mit dem Digital Hub Logistics Hamburg über den Fortschritt des Start-ups berichtet.

 

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Über LEAFR

LEAFR fokussiert auf die Entwicklung einer modernen Lösung für die nachhaltige Belieferung der letzten Meile. Ziel ist es, mit rein elektrischen Transportmitteln und einer modernen Logistiksteuerung einen nachhaltigen und innovativen Ansatz für die gekühlte Lebensmittellogistik in der Stadt zu entwickeln. Mit dem Service zur emissionsfreien Belieferung von Lebensmitteln trägt LEAFR dabei zur Nachhaltigkeitsstrategie deutscher Großstädte bei. www.leafr.de

Über Digital Hub Initiative

Der Digital Hub Logistics Hamburg vereint Marktführer, Mittelstand und Start-ups, Wissenschaft, Forschung und Weiterbildung am führenden Logistikstandort Nordeuropas. Digital Hub Logistics Hamburg stärkt die Spitzenposition Hamburgs im globalen Wettbewerb digitaler Logistikzentren und führender Wirtschaftsmetropolen und unterstützt digitale Produkte und vernetztes Geschäft, neues Denken und junge Talente mit klaren Fakten und offener Kommunikation. www.de-hub.de

Stefan Brinkmann im Interview

„Unsere Erfolgsfaktoren sind Dynamik, Geschwindigkeit und Flexibilität“

Stefan Brinkmann, 46 Jahre, ist als geschäftsführender Gesellschafter der B+S GmbH Logistik und Dienstleistungen tätig. Nach seiner Lehre als Speditionskaufmann bei der Nagel-Group in Versmold und der Leitung der internationalen Dispostion bei einem ostwestfälischen Speditionsunternehmen startete er im Alter von 25 Jahren seine Selbständigkeit mit der B+S GmbH Logistik und Dienstleistungen.

Durch die Integration der B+S in die Nagel-Group erweitert Stefan Brinkmann die Logistikkompetenz der Nagel-Group um weitere Branchen. Als gebürtiger Ostwestfale berichtet er im Interview über die B+S GmbH Logistik und Dienstleistungen und E-Commerce im Lebensmittelbereich.

 

Seit Anfang des Jahres ist B+S Logistik Teil der Nagel-Group. Wie sind die ersten Monate angelaufen? Welche Veränderungen gibt es im Zusammenspiel mit dem neuen Partner?

Bisher blicken wir auf eine sehr positive gemeinsame Entwicklung. Diese zeigt sich besonders im Bereich Vertrieb, wo bereits die ersten Erfolge erzielt werden konnten. In Summe freuen wir uns über vier geschlossene Neugeschäfte in den ersten Monaten.

Gleichzeitig halten sich die Veränderungen für die B+S-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  in Grenzen. Wir nutzen hier gemeinsame Potenziale im Bereich Einkauf, Buchhaltung und Controlling.

 

B+S Logistik ist im Bereich E-Commerce-Logistik sehr aktiv, der Bereich ist ein Wachstumsmarkt in vielen Branchen. Welche Trends sehen Sie hier?

Speziell in den letzten beiden Jahren erleben wir hier eine erhebliche Veränderung. Die Verbraucherinnen und Verbraucher nutzen zunehmend die komfortable Art der Informationsbeschaffung und des anschließenden Einkaufs in Onlineshops oder auf Online-Marktplätzen. Auch nach der Hochphase der Corona-Pandemie beziehungsweise nach diversen Lockdowns im stationären Handel scheint sich der Trend fortzusetzen. Parallel zum Wachstum des E-Commerce-Marktes, steigern sich aber auch die Ansprüche der Verbraucherinnen und Verbraucher und damit auch die Herausforderungen für unser Unternehmen. Ein Beispiel: Ein Großteil der Endkundinnen und -Kunden möchte seine Einkäufe am liebsten „sofort“ geliefert bekommen. Dies stellt die Branche vor erhebliche Herausforderungen.

 

Wie entwickelt sich der Onlinehandel im Food-Bereich? Welche besonderen Herausforderungen gibt es hier?

Aktuell gibt es in diesem Bereich leider nur wenige erfolgreiche Lieferdienste. Anders als in anderen Ländern kaufen die deutschen Kunden sehr preisbewusst ein. Das verträgt sich nicht mit dem hohen Serviceanspruch der Kunden. Erfolgreicher hingegen sind Shops mit hochwertigen Lebensmitteln. So zählen wir bei B+S unter anderen Anbieter veganer Schokolade oder hochwertiger Weine zu unseren Kunden.

 

Sie haben Ihre Ausbildung bei der Nagel-Group gemacht, waren insgesamt 5 Jahre bei Nagel bis 1998. Haben Sie die Entwicklung der Nagel-Group weiterverfolgt? Wie nehmen Sie das Unternehmen heute wahr?

Natürlich habe ich in den letzten Jahren immer wieder auf die Entwicklung des Unternehmens geschaut. In Teilen hatten B+S und Nagel sogar Überschneidungen bei den Kunden. Ich bin wirklich beeindruckt, was in den letzten Jahren alles bewirkt wurde. Gerade der Digitalisierungsgrad ist beachtlich. Hier sehen wir weitere Synergien für B+S.

 

B+S Logistik hat im vergangenen Jahr 20-jähriges Bestehen feiern können. Was war entscheidend auf diesem erfolgreichen Weg?

Einer unserer größten Erfolgsfaktoren sind unsere Dynamik, Geschwindigkeit und Flexibilität. Während andere Unternehmen noch planen, haben wir ein Projekt schon realisiert oder eine Zusammenarbeit ist schon in vollem Gange. Dies geht natürlich nur mit flexiblen und motivierten Kolleginnen und Kollegen. Hier haben wir es geschafft, im Laufe der Jahre weit über 1.050 Teamplayer zu gewinnen und von der Arbeit bei B+S auch langfristig zu überzeugen. Auch die Konzentration auf Kerngeschäfte hat uns in den letzten Jahren sehr gestärkt.

 

Einmal im Jahr richten Sie ein E-Commerce-BBQ in Bielefeld aus. Die Veranstaltung wächst mit jedem Jahr. Wie ist die Idee dazu entstanden und was erwartet die Gäste genau? 

In diesem Jahr findet unser E-Commerce BBQ schon zum fünften Mal statt. Die Veranstaltung hat sich als Branchenevent für Interessierte aus den Bereichen Onlineshops, Onlinemarketing sowie allen anderen erdenklichen Facetten des E-Commerce etabliert. Es treffen sich hier aber nicht nur E-Commerce-Experten, sondern auch Personen aus konventionellen Märkten. Neben vielen hochkarätigen Speakern zu den einzelnen Themen, gibt es auch einen Einblick hinter die Kulissen bei B+S. Auch unser direkter Nachbar UPS lässt sich an diesem Tag in die Karten schauen. Wie der Name BBQ schon sagt, steht neben Top-Themen und Networking auch das leibliche Wohl im Fokus.

 

Die Logistikbranche hat in der öffentlichen Wahrnehmung häufig ein Imageproblem. Wie begeistern Sie für die Logistik?

In der Tat hat die Logistik ein großes Imageproblem. Wir begegnen diesem durch Aufklärung und versuchen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Arbeitsplätze so attraktiv wie möglich zu gestalten. Hierzu gehören flexible Arbeitszeiten und modernste Ausstattungen der Arbeitsplätze. Auch das Thema Firmenfitness spielt bei uns eine Rolle. Zudem haben wir uns der Initiative „Die Wirtschaftsmacher“ angeschlossen, die sich speziell um die Verbesserung des Images der Logistik kümmert.

Digitalisierung in der Logistik: Durch IOT zu mehr Prozesstransparenz

Von außen kaum ersichtlich verbirgt sich hinter der Internet of Things (IOT) Technologie ein großes Potential für logistische Prozessabläufe der Nagel-Group.

Im Internet der Dinge können sich physische Objekte digital miteinander vernetzen. Kleinste integrierbare Sensoren oder Machine-Sensing-Verfahren sorgen dafür, dass in Zukunft nahezu alle physischen Objekte miteinander in Verbindung stehen. Die Anwendungspotentiale erstrecken sich von der selbstoptimierenden Produktion bis zum automatischen Flottenmanagement.

Erfolgreiche Lagerlogistik durch das Internet of Things

Zusammen mit dem Kunden Ritter Sport hat das Logistikzentrum Reichenbach jetzt die erste IOT Lösung eingeführt. Sensoren an den Anlagen überwachen und analysieren die Abläufe, um sicherzustellen, dass diese innerhalb der erforderlichen Toleranzen arbeiten.

Die eingesetzten IOT-Sensoren unseres Partners Enerthing beziehen ihren Strom aus der Umgebung. Die Beleuchtung der Lagerhalle ist für die Sensoren eine ausreichende Energiequelle. Damit sind Batterien, die mit Arbeitsaufwand getauscht werden müssen, überflüssig und entlasten zudem die Umwelt.

„In erster Linie dienen die Sensoren an den Anlagen dazu Informationen über die Prozessabläufe zu gewinnen, um diese im zweiten Schritt effektiver zu steuern“, sagt Sascha Mikleusevic, Niederlassung Reichenbach.

Dazu werden zunächst alle relevanten Daten erfasst. Sensoren sammeln diese aus Ihrer Umgebung, wie zum Beispiel die Ausfallzeiten einer Maschine. Im nächsten Schritt werden die gesammelten Daten über die verfügbare Netzwerkverbindung geteilt, sodass diese zentral in einer Cloud zusammengefasst und verarbeitet werden können. Aus der gesammelten Datenmasse können jetzt aussagefähige Erkenntnisse gewonnen werden.

“Durch die eingeführte IOT-Lösung sind wir in der Lage, eine höhere Produktivität der Anlagen zu erreichen und die Prozessabläufe effizienter zu gestalten. Beispielsweise werden Ausfallzeiten der Anlage automatisch erfasst und dokumentiert. Die gesammelten Informationen ermöglichen eine vorausschauende Wartung, Predictive Maintenance, der Anlagen und verringern die Ausfallzeiten“, sagt Florian Seffert, Head of IT-Innovation.

Über Echtzeit-IoT-Dashboards erhält die Schichtleitung schnell alle wesentlichen Leistungsindikatoren auf einem Blick und sind so schneller in der Lage, Handlungsempfehlungen auszusprechen. Auf Machine Learning basierende Algorithmen können Equipment-Anomalien identifizieren und voraussagen. Automatisch abgesetzte Warnungen an die Maschinenführer sorgen dafür, dass immer genügend Verpackungsmaterialien zum Befüllen der Maschine vorhanden sind.

Transparentes und smartes Supply Chain Management

Das Internet of Things macht das Supply Chain Management transparenter und smarter. Darüber hinaus geht es natürlich auch darum, schneller und effizienter zu werden. Das wiederum kommt allen Parteien zugute: Herstellern, Transportdienstleistern, Handel oder Empfängern.

„Gemeinsam mit dem Standort Reichenbach arbeiten wir derzeit schon daran, weitere Arbeitsprozesse mit der IOT-Technik zu unterstützen. So können in Zukunft vielleicht sogar automatische Zählungen der Warenbewegungen durchgeführt werden“, so Florian Seffert.

Bauprojekt: Nagel-Group erweitert Logistikstandort Vejle in Dänemark

Vejle. 17.12.2021. Die Nagel-Group erweitert ihren Standort Vejle in Dänemark. Auf 13.000 Quadratmetern entstehen 20.000 neue Palettenstellplätze für die Temperaturbereiche Frische und Tiefkühl sowie eine zusätzliche Crossdockfläche. Zudem wird eine Erweiterung der Büroflächen realisiert.

Das Bauprojekt ist im Oktober 2021 gestartet und soll bis Anfang 2023 fertiggestellt und bezugsbereit sein. Das über 86.000 Quadratmeter große Grundstück bietet ausreichend Möglichkeiten für zukünftige Erweiterungen.

 

Expansion in den Norden Europas

„Der Standort Vejle bietet eine gute Ausgangslage für sämtliche Anbindungen an die nordischen Länder,“ so Hans-Joachim Brockmeyer, Co-Managing Director Nordics. Der Anschluss an die Autobahn E45 ermöglicht ein flexibles Reagieren auf neue Kundenanforderungen, insbesondere für grenzüberschreitende Warenströme nach Norwegen, Finnland und Schweden. „Unsere Expansionspläne werden unsere Position auf dem dänischen Markt weiter ausbauen und die Präsenz der Nagel-Group in den nordischen Ländern stärken. Dadurch kann das internationale Netzwerk erweitert und intensiviert werden.“

Nachhaltige Bauweise für eine energieeffizientere Nutzung

Das neu entstehende Lager bietet Kunden neben zusätzlichen Palettenstellplätzen auch einen nachhaltigen Mehrwert in der Transportkette. „Durch den Einsatz nachhaltiger und energieeffizienter Baumaterialien kann an die Nachfrage für effizientere Logistikketten stückweise angeschlossen werden“, so Ole Brødsgaard, Co-Managing Director Nordics. Mit der großflächigen Installation von Photovoltaikanlagen kann ein großer Teil des Energiebedarfs abgedeckt werden. Zudem bieten die verwendeten Baumaterialien eine hochwirksame Isolation der Temperaturbereiche.

Über die Nagel-Group

Die auf Lebensmittellogistik spezialisierte und europaweit agierende Nagel-Group mit Sitz in Versmold beschäftigt an mehr als 130 Standorten über 12.000 Mitarbeiter. Zuletzt erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 1,9 Milliarden Euro. Täglich bewegt die Unternehmensgruppe Lebensmittel in allen Sendungsgrößen und Temperaturklassen. Ob Tiefkühlprodukte, Fleisch, Milchprodukte, Kaffee oder Süßwaren – Tag für Tag trägt die Nagel-Group im Auftrag von Industrie und Handel dazu bei, dass Verbraucher in ganz Europa am Point of Sale die richtige Ware zur richtigen Zeit und in der richtigen Qualität vorfinden. Damit leistet die Nagel-Group einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg ihrer Kunden.

Multi-Temp-Logistikzentrum für den Großraum München:
Nagel-Group erweitert die Kapazitäten am Standort Schweitenkirchen

Schweitenkirchen. 17.12.2021. Die Nagel-Group startet ein Großprojekt für die südliche Metropolregion München. Der Logistikstandort Schweitenkirchen wird ausgebaut, neue Tiefkühlhallen mit einer Kapazität von 10.730 Palettenstellplätzen entstehen bis Ende 2023. Die neuen Logistikhallen werden auf einem 23.000 Quadratmeter großen Grundstück errichtet, das die Nagel-Group gekauft hat. Für die Weiterentwicklung des rund 40 Kilometer nördlich der Landeshauptstadt gelegenen Logistikzentrums zu einer Multi-Temp-Anlage investiert die Nagel-Group rund 40 Millionen Euro.

„Das Logistikzentrum in Schweitenkirchen ist für den Süden Deutschlands und die Verbindung von und nach Österreich von enormer Bedeutung für die Nagel-Group. Diese Erweiterung verschafft uns unter anderem im Tiefkühlbereich ganz neue Möglichkeiten und ermöglicht uns und unseren Kunden Wachstumschancen – die Kapazitäten sind stark nachgefragt“, sagt Carsten Taucke, CEO der Nagel-Group. Die Investition ist Teil eines groß angelegten Modernisierungsprojektes in die Standortinfrastruktur des Unternehmens. „In diesem Jahr haben wir bereits ein Großprojekt in Hamburg gestartet sowie eine Reihe weiterer Immobilienprojekte. Neben vielen Projekten in der IT und die dort angestoßenen Maßnahmen zur Digitalisierung unserer Prozesse, steht der Ausbau einer modernen Netzwerk-Struktur bei uns im Fokus“, sagt Carsten Taucke.

Im Gewerbegebiet Schweitenkirchen ist die Nagel-Group bereits im Bereich Frische und Trocken auf 20.000 Quadratmetern Logistik- und Umschlagsfläche tätig. Das Real Estate Team der Nagel-Group wird das Großprojekt zur Erweiterung der Tiefkühl-Kapazitäten steuern, erste Baumaßnahmen werden im Frühsommer 2022 starten. Die Fertigstellung ist für Ende 2023 geplant. In 2021 und 2022 werden bei der Nagel-Group neun Bauprojekte angestoßen und begonnen werden, die eine Größenordnung von jeweils mehr als 10 Millionen Euro Investitionssumme haben. Gestartet sind bereits die Erweiterungsvorhaben in Hamburg, in Buxheim im Allgäu sowie in Bochum im Ruhrgebiet.

„Durch die modernen Logistikzentren stellen wir unser Unternehmen zukunftsfähig auf“, sagt Carsten Taucke.  „Zudem nehmen wir bei allen Investitionsprojekten das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus. Wir denken als Logistiker ohnehin seit jeher nachhaltig, denn Synergien zu schaffen, etwa durch Transportbündelungen, ist unser Kerngeschäft. Wir wissen aber, dass wir in der Verantwortung sind, noch mehr zu machen und wollen dies strukturiert und fokussiert tun – gerade bei unseren Bauprojekten“, so der CEO der Nagel-Group.

Über die Nagel-Group

Die auf Lebensmittellogistik spezialisierte und europaweit agierende Nagel-Group mit Sitz in Versmold beschäftigt an mehr als 130 Standorten über 12.000 Mitarbeiter. Zuletzt erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 1,9 Milliarden Euro. Täglich bewegt die Unternehmensgruppe Lebensmittel in allen Sendungsgrößen und Temperaturklassen. Ob Tiefkühlprodukte, Fleisch, Milchprodukte, Kaffee oder Süßwaren – Tag für Tag trägt die Nagel-Group im Auftrag von Industrie und Handel dazu bei, dass Verbraucher in ganz Europa am Point of Sale die richtige Ware zur richtigen Zeit und in der richtigen Qualität vorfinden. Damit leistet die Nagel-Group einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg ihrer Kunden.

Mitten drin: Vincenzo Cannella ist bereits seit über 30 Jahren als Berufskraftfahrer unterwegs

Der akute Lkw-Fahrermangel ist eine wachsende Herausforderung in der Logistikbranche.
Dieser Herausforderung will sich die Nagel-Group frühzeitig stellen. Daher wird bereits seit Beginn an neue Berufskraftfahrende an zahlreichen Standorten ausgebildet. Die Nagel-Group bietet Ihnen einen modernen und über gängige Sicherheitsstandards gewarteten Fuhrpark. Neue Bewerber:innen und Interessierende werden geschult und können durch Weiterbildungsangebote fehlende Führerscheine erwerben. So kann der Beruf des Lkw-Fahrenden direkt nachgegangen und ebenso Führerscheine unterschiedlicher Klassen erworben werden.

Durch ein optimal abgestimmtes Netzwerk wird es nahezu allen Fahrer:innen ermöglicht die Abende in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Der Auflieger-Tausch verkürzt deutlich die Fernverkehrsstrecken der Berufskraftfahrenden und ermöglicht ein reduziertes Einsatzgebiet.

Für eine kontinuierliche Betreuung der Lkw-Fahrer wurde an den Niederlassungen Fahrer- und Fuhrparkbetreuer:innen installiert. Diese stehen dem Fahrpersonal bei allen Belangen zur Seite. Zudem wird jährlich eine besonders umweltschonende Fahrweise durch die Auszeichnung ‚Bester Fahrer‘ verliehen.

Einer der Berufskraftfahrenden ist Vincenzo Cannella (56). Seit über 30 Jahren ist er als Berufskraftfahrer auf den Straßen Europas zu Hause, mehr als zehn davon im Einsatz für die Nagel-Group. In unserem Interview erzählt er von seinem Alltag als Berufskraftfahrer und was diesen einzigartig für ihn macht.

Du bist bereits seit über 30 Jahren Lkw-Fahrer. Was macht diesen Beruf so besonders für dich?

„Lkw fahren bereitet mir einfach sehr viel Spaß. Man ist selbstständig und eigenverantwortlich unterwegs, führt eigenständig Aufgaben und Aufträge aus und trägt zum Erfolg des Unternehmens bei. Außerdem hat man immer wieder Kontakt mit Menschen und es reizt mich jeden Tag aufs Neue, dass ich große, neue und gutaussehende Fahrzeuge fahren darf.“

Neben den beruflichen Aufgaben, die dich begeistern, was reizt dich persönlich am meisten am Fahren?

„Ich habe jeden Tag sehr viele freundliche Menschen um mich. Es gibt auch Tage mit weniger freundlichen Menschen, aber das lasse ich nicht an mich heran. Außerdem freue ich mich immer, wenn ich jüngeren Kollegen Erfahrungen und Wissen weitergeben kann.“

Mit über 10 Jahren Betriebszugehörigkeit: Wodurch zeichnet sich die Arbeit bei der Nagel-Group insbesondere aus?

„Ich habe nette Kollegen von den Disponenten und Fahrern bis zu den Vorgesetzten. Wir haben eine gute Zusammenarbeit mit allen Kollegen frei nach dem Prinzip ‚eine Hand wäscht die andere‘. Man unterstützt sich gegenseitig und die Touren sind alle machbar. Der oft angesprochene Stress bei Fahrern ist aus meiner Sicht ein persönliches Problem. Man ist ein gutes Stück selbst der Auslöser für Stress.“

Was war für dich in all‘ den Jahren ein besonderes Erlebnis als Berufskraftfahrer?

„Ein besonderes Erlebnis war für mich die feste Tour, die ich vor 10 Jahren bekommen habe. Es macht mir riesigen Spaß, jeden Tag unterschiedliche neue und gleichzeitig dieselben Menschen und Kollegen zu treffen. Mittlerweile haben sich dadurch sogar Freundschaften entwickelt.“

Wie ist dein Arbeitsumfeld und –platz gestaltet? Was macht die Nagel-Group, um den Fahrern ein modernes Arbeitsumfeld zu bieten?

„Ich finde es klasse, dass wir immer regelmäßig neue Fahrzeuge im Fuhrpark haben und diese auf dem technisch neusten Stand sind. Über Wartung und Reparaturen braucht man sich nie Sorgen machen.

Auch haben wir als Fahrer immer moderne Fahrzeuge und nach Bedarf elektrische Flurförderzeuge zum Be- und Entladen. Alle Belange der Fahrer werden auf kurzem Wege bearbeitet und beantwortet. Die internen Fahrer- und Fuhrparkbetreuer stehen jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite. Wir erhalten Hinweise zur Fahrweise und Lösungen für Probleme. Wenn wir besonders gut und spritsparend fahren, erhalten wir die Auszeichnung ‚Bester Fahrer‘.“

Warum sollten junge Menschen sich für den Beruf als Lkw-Fahrer entscheiden?

„Als junger Mensch sollte man Berufskraftfahrer werden, insbesondere, wenn man Spaß an großen Fahrzeugen hat. Auch sollte man Spaß am Bewegen von Ware und Gütern mitbringen, denn als Berufskraftfahrer ist man Teil eines großen Ganzen und sorgt dafür, dass die Menschen mit Waren und Lebensmitteln versorgt werden.

Es ist mehr als nur Lkw fahren. Man ist als Fahrer ein kleines Rädchen im Getriebe, aber ohne dieses Rädchen würde der gesamte Motor nicht laufen.“

Interview: Matthias Ziegenhagen

Matthias Ziegenhagen ist Niederlassungsleiter in Wustermark und zudem als Regionalsprecher Ost tätig. Er ist bereits seit 1994 Teil der Nagel-Group. Der Standort Wustermark zeichnet sich besonders durch die hervorragende Lage zur deutschen Hauptstadt aus und bietet Palettenstellplätze in allen Temperaturbereichen.

Heute berichtet Matthias Ziegenhagen von dem aktuell laufenden Weihnachtsgeschäft, das vergangene Jahr – ein weiteres in Zeiten der Corona Pandemie – und wagt sich an einer Prognose für das kommende Jahr 2022.

Herr Ziegenhagen, das Weihnachtsgeschäft läuft gegenwärtig auf Hochtouren und im Endspurt. Was ist derzeit die größte Herausforderung?

„Engpässe in den globalen Lieferketten verunsichern die Märkte und führen zu hohen Schwankungen in der Laderaumverfügbarkeit in ganz Europa. Dadurch ist in den zurückliegenden Wochen die Lieferkettenplanung und –Umsetzung auch in unserer Niederlassung sehr anspruchsvoll gewesen. Die Kunden erwarten ihrerseits ein hohes Maß an Liefertreue, Verbindlichkeit und Qualität – besonders in der Herbst- und Weihnachtszeit. Hohes Auftragsvolumen, begrenzte Kapazitäten, Fachkräftemängel und Covid 19 erfordern also auch weiterhin ein präzises und koordiniertes Zusammenspiel aller Abteilungen.“

 

Welche Produktkategorie ist in der Weihnachtssaison besonders gefragt?

„Aktuell boomt die Schokoladensaison. Kurz vor Weihnachten wird sich der Schwerpunkt in die Produktbereiche der Ultrafrische und Frische verschieben und wir zum Bespiel frische Gänse, Enten, Lachs und Zutaten für die Weihnachtsfeiertage ausliefern.“

 

Auch neigt sich 2021 dem Ende zu. Wie blicken Sie auf das vergangene Jahr zurück?

„Die Corona-Pandemie hat uns alle gefordert. Dank der starken Leistung unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen konnten wir die Herausforderungen gut meistern. Unsere engen Kundenbeziehungen, der regelmäßige Austausch und Unterstützung aus dem HQ-Bereich sowie nicht zuletzt ein noch stärker zusammengewachsenes Teamgefüge lassen mich trotz Corona – Pandemie positiv auf das Jahr 2021 zurückblicken.“

 

Wenn Sie das letzte Jahr Revue passieren lassen, können Sie ebenso einen Ausblick bzw. eine Prognose für das Jahr 2022 abgeben? Was wird bzw. könnte auf Sie als Niederlassungsleiter zu kommen?

„Während der Corona-Pandemie ist die systemrelevante Versorgungsfunktion des Bereichs Logistik deutlich geworden. Sie hat uns aber auch Schwachstellen aufgezeigt bzw. bestehende Problematiken weiter verschärft. Riesige Bestellschwankungen und kurzfristige Verschiebung von Bedarfsartikeln erfordern ein kurzfristigeres Reagieren.  Immer teurer werdende Logistikdienstleistungen, Verfügbarkeit von Transportkapazitäten sowie die Rekrutierung und Bindung von Fach- und Nachwuchskräften werden auch im Jahr 2022 zentrale Themen sein, an den wir gemeinsam weiterarbeiten werden.“

 

Matthias Ziegenhagen besitzt in seiner Sammlung über 35 Flipperautomaten.

Nach einer stressigen aber erfolgreichen Vorweihnachtszeit, stehen Ihnen bald ein paar Tage zur Erholung zur Verfügung. Wie werden Sie die Weihnachtstage verbringen? Worauf freuen Sie sich besonders?

„Weihnachten werde ich traditionell im Kreise der Familie verbringen, das gute Essen genießen und versuchen, die Kalorien durch viel Bewegung an der frischen Luft wieder loszuwerden. Die freie Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr werde ich nutzen, um einen alten Flipperautomat aus dem Jahr 1977 zu restaurieren.“

 

Herr Ziegenhagen, vielen Dank für das Interview.

Testphase gestartet: Lieferscheine digitalisieren

Ein Lieferschein beinhaltet viele relevante Daten, welche Güter müssen in welcher Anzahl an der vorgegebenen Adresse abgeliefert werden. In der Regel, werden dem Fahrer die Lieferscheine in Papierform ausgehändigt. Das Dokument muss dann in wenigstens zweifacher Ausfertigung mitgeführt werden und vom Kunden nach Übergabe der Ware gegengezeichnet werden. Anschließend reicht der Fahrer den Lieferschein in die entsprechende Fachabteilung zurück. Aber wie lässt sich dieser aufwändige Arbeitsprozess verkürzen?

Im Rahmen des aktuellen Projektes „Digitaler Lieferschein“, eine Kooperation von GS1 und BVL.Digital, an dem die Nagel-Group aktiv beteiligt ist, wurde im Zeitraum 23.08-17.09.2021 eine Testphase, an den Standorten Trebur, Groß-Gerau,Borgholzhausen und Reichenbach durchgeführt. Ziel des Projektes ist es, eine Anwendungsempfehlung zu entwickeln die den Entfall des Papier-Lieferscheins und dessen digitale Ablösung in der Praxis ermöglicht. Die erste Testphase wurde erfolgreich abgeschlossen, die Auswertung läuft aktuell noch.

„Grundsätzlich können wir derzeit sagen, dass die Technik gut funktioniert hat und auch unsere Fahrer:innen sehr gute Erfahrungen mit dem digitalen Lieferschein gemacht haben. 68 Prozent der befragten Anwender würden die standardisierte Branchenlösung zur digitalen Abwicklung von Lieferscheinen gerne weiternutzen. “ sagt Florian Seffert (Head of IT-Innovation).

 

Vorteile des digitalen Lieferscheins auf einen Blick:

  • Ausdrucken und Übergabe von Lieferscheinen entfällt. Der benötigte Lieferschein ist immer mit dabei oder kann noch nachgesendet werden, auch wenn die Fahrer:innen sich bereits auf ihrer Tour befinden.
  • Reduktion des Verwaltungsaufwands dank der Digitalisierung der Ausdrucke
  • Reduktion möglicher Fehlerquellen, denn …

– die Daten müssen nur einmal eingegeben werden. Auch das spart wiederum viel Zeit.

– Lieferscheine gehen nicht mehr verloren oder kommen erste nach Tagen im Unternehmen an.

– Probleme oder Reklamationen können direkt übermittelt und es kann sofort reagiert werden.

  • Echtzeit Datenübermittlung

 

Durch ein PDF/A-3 besteht die Möglichkeit zur Einbettung von Dateiformaten. Das bietet einen wichtigen Vorteil, da sich so die Handhabung der Dokumente deutlich vereinfacht hat. „Derzeit arbeiten wir daran ein solches maschinenlesbares PDF/A-3 an die Anforderungen der Nagel-Group zu adaptieren. Oberste Priorität für uns ist es, einen sauberen Prozess zu schaffen, um eine unveränderbare und eindeutige Quittung bereitstellen zu können.“, sagt Martin Große Wächter (IT-Innovation).  Außerdem ermöglicht das maschinenlesbare PDF, dass alle relevante Daten für unsere Empfänger direkt in deren Warenwirtschaftssystem einfließen. Sowohl die Nagel-Group als auch Kunden und Empfänger könnten hierdurch enorm viel Zeit einsparen.

Bis zum Ende des Jahres soll feststehen wie der digitale Lieferschein aussehen muss, um einen reibungslosen Prozessablauf zu gewährleisten.

Die Nagel-Group erweitert Kühllogistikzentrum in Bochum

Bochum, 29. Oktober 2021. Die Nagel-Group erweitert ihren Standort in Bochum. 20.000 neue Stellplätze entstehen an dem Kühllogistikzentrum bis Mitte 2022. Durch den Neubau wächst die Kapazität des Lebensmittellogistikers in Bochum auf über 50.000 Palettenstellplätze. Realisiert wird die Erweiterung durch die Kappel Gruppe, die als Eigentümer in den Standort Bochum weiter investiert.

„Das Kühllogistikzentrum in Bochum ist ein Herzstück in unserem Netzwerk. Die topmoderne Kühlhalle wird uns neue Kundenprojekte ermöglichen, denn wir sind erneut an unsere Kapazitätsgrenzen gekommen“, sagt Christian Berlin, Executive Director Logistics und Geschäftsführender Direktor Deutschland bei der Nagel-Group. Der Lebensmittellogistiker Nagel-Group ist seit 1976 in Bochum vertreten. 2011 und 2018 wurde die Niederlassung bereits erweitert. 2020 wurde hier die größte Dach-Photovoltaikanlage des Ruhrgebiets eröffnet, 2021 kam eine LKW-Werkstatt neu hinzu.

Lebensmittel aller Art werden von der Niederlassung Bochum aus umgeschlagen. Zudem bietet die Nagel-Group vor Ort Services wie Kommissionierung, Konfektionierung, Etikettierung, Umpacken von Produkten sowie Displaybau an. „Der Standort Bochum entwickelt sich sehr gut, unsere Dienstleistungen über alle Temperaturzonen sind weiter stark nachgefragt“, sagt Björn Heinermann, Niederlassungsleiter der Nagel-Group in Bochum. Bis zu 60 neue Arbeitsplätze im Lagerbereich werden in den kommenden Monaten Bochum entstehen.

Die Nagel-Group erweitert ihren Standort in Bochum.

Bevor gebaut werden kann, muss jedoch Platz geschaffen werden. Mit dem Abriss der alten Lagerhallen und einem Bürokomplex am Harpener Hellweg 41 hat die Erweiterung einer der modernsten Kühllogistikzentren begonnen. Auf dem rund 44.000 Quadratmeter großen Grundstück entsteht bis Mitte 2022 die Logistikhalle für verschiedene Temperaturzonen. Die Nagel-Group wird die Anlage langfristig anmieten.

Die Kappel Gruppe will mit dem Neubau eine hochmoderne Kühllogistik-Immobilie schaffen. Um den sehr hohen Anforderungen der Lebensmittellogistik gerecht zu werden, kommen bei der Immobilie optimierte Dämm- und Isoliermaßnahmen sowie die neueste Technik zum Einsatz. „Wir wollen hier eine langfristig erfolgreiche Logistikanlage schaffen. Dafür investieren wir rund 25 Millionen Euro in die Projektentwicklung“, erläutert Geschäftsführer Uwe Kappel.

Über die Nagel-Group

Die auf Lebensmittellogistik spezialisierte und europaweit agierende Nagel-Group mit Sitz in Versmold beschäftigt an mehr als 130 Standorten über 12.000 Mitarbeiter. Zuletzt erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 1,9 Milliarden Euro. Täglich bewegt die Unternehmensgruppe Lebensmittel in allen Sendungsgrößen und Temperaturklassen. Ob Tiefkühlprodukte, Fleisch, Milchprodukte, Kaffee oder Süßwaren – Tag für Tag trägt die Nagel-Group im Auftrag von Industrie und Handel dazu bei, dass Verbraucher in ganz Europa am Point of Sale die richtige Ware zur richtigen Zeit und in der richtigen Qualität vorfinden. Damit leistet die Nagel-Group einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg ihrer Kunden.

Über Kappel

Die Kappel Gruppe ist ein inhabergeführtes Unternehmen, das sich mit dem Kauf, der Errichtung und Vermietung von umfangreichen Immobilien-Projekten in ganz Deutschland befasst, die dauerhaft im Bestand gehalten werden. Zum Beispiel wird zurzeit ein Wohnungsbauprojekt in einer Größe von 260 Wohneinheiten und ein Dienstleistungszentrum in Bochum realisiert. Ein weiteres großes Logistikprojekt mit ca. 15.000 Quadratmeter und einem Verwaltungsgebäude wird derzeit im Rheinland realisiert.